Pflegefachkraft Ausbildung 2017-11-22T13:40:41+00:00

Pflegefachkraft Ausbildung

Die Pflegefachkraft Ausbildung ist genau das Richtige für Menschen, die sehr gern mit anderen Menschen arbeiten und diese im sozialen Bereich als Pfleger/in betreuen möchten. Der Bedarf an Pflegefachkräften steigt zunehmend mit der wachsenden Zahl älterer Mitbürger.

Die Ausbildung zur Pflegefachkraft

Unter dem Begriff Pflegefachkräfte sind Gesundheits- und Krankenpfleger/innen, Altenpfleger/innen sowie Kindergesundheits- und Kinderkrankenpfleger/innen zusammengefasst. Deren Ausbildung dauert drei Jahre und schließt mit einer staatlichen Abschlussprüfung ab. Wer bereits als Kranken- oder Altenpflegehelfer/in bzw. -pflegehelfer/in ausgebildet ist, kann in einer um ein Jahr verkürzten Ausbildungszeit den Abschluss als Pflegefachkraft erlangen. Die Ausbildung findet an staatlich anerkannten Krankenfachschulen und in Pflegeeinrichtungen statt. Ihre Dauer und die Inhalte geben das Krankenpflegegesetz und die Ausbildungsverordnung für Pflegeberufe vor. Als Voraussetzungen gelten die gesundheitliche und persönliche Eignung, ein Realschulabschluss beziehungsweise ein gleichwertiger Abschluss nach zehnjähriger Schulausbildung, alternativ der Hauptschulabschluss und eine mindestens zweijährige Berufsausbildung oder die mindestens einjährige Ausbildung zum/zur Kranken- oder Altenpflegehelfer/in. Während der Ausbildung zur Pflegefachkraft absolvieren die Teilnehmer einen Theorie- und einen Praxisteil. Der theoretische Teil umfasst 2.100 Stunden. Inhalte sind unter anderem:

  • Pflege- und Gesundheitswissenschaften
  • Krankenpflege
  • Wirtschaft, Recht, Politik
  • Naturwissenschaften und Medizin
  • Sozialwissenschaften

Die praktische Ausbildung bereitet die künftigen Fachkräfte sehr genau auf ihren Pflegefachkraft Job vor. Sie umfasst 2.500 Praxisstunden, wobei die Auszubildenden verschiedene ambulante und stationäre Einrichtungen durchlaufen. Die Fachgebiete der praktischen Ausbildung betreffen:

  • Orthopädie
  • Innere Medizin
  • Chirurgie
  • Geriatrie
  • Gynäkologie
  • Neurologie
  • Entbindungs- und Säuglingsstation
  • Psychiatrie
  • Pädiatrie

Auch im Fernstudium ist eine Ausbildung zur Pflegefachkraft möglich. Bei der hier beschriebenen Berufsausbildung nimmt die IHK nach drei Jahren die Prüfung ab, die schriftlich, mündlich und in einem praktischen Teil zu absolvieren ist. Die Prüfungsinhalte werden durch die gewählte Spezialisierung bestimmt. Zur Auswahl stehen allgemeine Krankenpflege, Kinderkrankenpflege oder Altenpflege. Im Rahmen der praktischen Prüfung müssen die Kandidaten eine Pflegeplanung ausarbeiten und sie anschließend mit entsprechenden Pflegemaßnahmen umsetzen. Die Prüfungsteile werden extra benotet, auch eine Wiederholung nach schlechtem Abschneiden ist möglich. Nach erfolgreich bestandener Prüfung erhalten die Pflegefachkräfte ein Zeugnis und tragen künftig die geschützte Berufsbezeichnung „Gesundheits- und Krankenpfleger/in“.

Welche Aufgaben ergeben sich im Pflegefachkraft Job?

Die Aufgaben einer Pflegefachkraft sind vielfältig und umfassend. Qualifizierte Pflegefachkräfte pflegen, betreuen und beraten, sie treffen auf pflegebedürftige Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen und aus allen Altersklassen. Im Pflegefachkraft Job sind geeignete kurative, palliative und präventive Maßnahmen auszuwählen und mit dem Patienten und seinen Angehörigen zu besprechen. Unter anderem gehört zu den Aufgaben:

Körperpflege
Hilfe beim Essen
Wechseln von Verbänden
Wundversorgung
Messen von Blutdruck, Puls, Temperatur etc.
Beobachtung und Dokumentation
Betreuung von Schwerstkranken
Versorgung von Sterbenden

Pflegefachkräfte sind auch Ansprechpartner, Pflegebedürftige und Angehörige möchten von ihnen Informationen erhalten. Teilweise gehört die psychische Betreuung in extremen Situationen zum Berufsbild.

Aktuelle Stellenangebote

Pflegefachkraft Ausbildungsstellen

Abschluss

je nach Spezialisierung Abschluss als staatlich geprüfte/r Gesundheits- und Krankenpfleger/in, Altenpfleger/in oder Kindergesundheits- und Kinderkrankenpfleger/in

Arbeitsort

  • Krankenhäuser
  • Pflege- und Altenheime
  • Rehabilitationseinrichtungen
  • Hospize
  • Ambulante Pflegedienste

Perspektiven

  • diverse Weiterbildungsmöglichkeiten
  • Erwerb von Zusatzqualifikationen
  • Spezialisierungsmöglichkeiten
  • gesundheitliche und persönliche Eignung
  • ein Realschulabschluss beziehungsweise ein gleichwertiger Abschluss nach zehnjähriger Schulausbildung, alternativ der Hauptschulabschluss und eine mindestens zweijährige Berufsausbildung oder die mindestens einjährige Ausbildung zum Kranken- oder Altenpflegehelfer
Betreuung von pflegebedürftigen Personen:

  • Körperpflege
  • Hilfe beim Essen
  • Wechseln von Verbänden
  • Wundversorgung
  • Messen von Blutdruck, Puls, Temperatur etc.
  • Beobachtung und Dokumentation
  • Betreuung von Schwerstkranken
  • Versorgung von Sterbenden
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Foto: istockphoto.com, skynesher